Unsere Maßnahmen für Energie, Mobilität & Natur

Von Photovoltaik und öffentlichen Mobilitätsangeboten über digitale Schneehöhenmessung bis hin zu Aufforstung und Rekultivierung: Hier stellen wir konkrete Projekte und Maßnahmen vor, die an verschiedenen Standorten der Zillertal Arena umgesetzt wurden oder derzeit in Umsetzung sind.

Energie aus Photovoltaik

In der Zillertal Arena sind an mehreren Standorten Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung in Betrieb. In Zell am Ziller, Gerlos, Königsleiten und Hochkrimml wird damit ein Teil des Strombedarfs durch Sonnenenergie gedeckt. Die Anlagen ergänzen die bestehende Energieinfrastruktur und ermöglichen es, einen Teil des benötigten Stroms direkt an den jeweiligen Standorten zu erzeugen.

  • Zell am Ziller
    Die drei Photovoltaikanlagen in Zell am Ziller erzeugen gemeinsam rund 205.000 kWh Strom pro Jahr. Die Anlagen befinden sich an verschiedenen Standorten und ergänzen die bestehende Stromversorgung der Zeller Bergbahnen.
     
  • Gerlos
    Auch in Gerlos wird Sonnenenergie zur Stromerzeugung genutzt. Insgesamt fünf Photovoltaikanlagen produzieren gemeinsam rund 205.000 kWh Strom pro Jahr. Eine der Anlagen befindet sich bei der Stuanmandlbahn. Der dort erzeugte Strom wird für die Energieversorgung der Bergbahninfrastruktur genutzt.
     
  • Hochkrimml
    Die Photovoltaikanlage in Hochkrimml erzeugt jährlich rund 66.000 kWh Strom. Der erzeugte Strom ergänzt die Energieversorgung am Standort.
     
  • Königsleiten
    Auf den Gebäuden der Dorfbahn Königsleiten ist eine Photovoltaikanlage mit insgesamt 414 PV-Modulen und einer installierten Leistung von 173,88 kWp in Betrieb. Laut Ertragssimulation wird eine jährliche Stromproduktion von rund 185.350 kWh erwartet.

Der erzeugte Strom wird nach Möglichkeit direkt für den Betrieb und die Infrastruktur der Bergbahn genutzt. Strom, der vor Ort nicht benötigt wird, wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. 

Auf diese Weise kann die erzeugte Sonnenenergie sowohl direkt am Standort genutzt als auch über das öffentliche Stromnetz zur Verfügung gestellt werden.

Luftaufnahme des Fichtensees mit Betriebsgebäude, Wanderwegen und umliegender Berglandschaft auf der Rosenalm.
POV Pumpstation Rosenalmbahn Zell am Ziller
Luftaufnahme der Bergstation Rosenalmbahn mit Photovoltaikanlage und Blick über das Zillertal.
POV Karspitzbahn Mittelstation Zell am Ziller
Bergstation einer Liftanlage mit Photovoltaik.
POV Dorfbahn Königsleiten
Drei Personen vor der modernen Bergstation der Dorfbahn Königsleiten auf einem Berghang.
POV Stuanmandlbahn Gerlos

Photovoltaikanlage Hochkrimml

Wasserkraft & Fernheizwerk

Die beiden VERBUND-Kraftwerke in Gerlos und Zell am Ziller erzeugen gemeinsam rund 347,3 GWh Strom pro Jahr. Davon entfallen jährlich rund 27 GWh auf das Speicherkraftwerk Funsingau, das bereits seit 1968 in Betrieb ist. Die Stromerzeugung erfolgt durch Wasserkraft und trägt zur regionalen Energieversorgung bei.

Ein weiteres Projekt im Bereich der Energieversorgung ist das Wasserkraftwerk Krummbachtal, das sich seit 2026 im Bau befindet und voraussichtlich im Frühjahr 2027 in Betrieb genommen wird. Mit einer geplanten Jahresproduktion von rund 4,6 GWh sollen künftig gemeinsam mit den bestehenden Photovoltaikanlagen rechnerisch rund 75 % des jährlichen Strombedarfs der Schilift-Zentrum-Gerlos GmbH gedeckt werden. Die tatsächliche Stromerzeugung und der Deckungsanteil hängen unter anderem von den jeweiligen Betriebs- und Erzeugungsbedingungen ab.

Biomasseheizwerk Gerlos
Das Biomasseheizwerk Gerlos versorgt seit 2013 rund 80 % der Haushalte in Gerlos sowie die Isskogelbahn und Dorfbahn mit Wärme aus regionalem Holz. Ergänzend dazu wurden die Tennishalle sowie die Mitarbeiterhäuser Arena und Almhof mit einer eigenen Pelletsheizanlage ausgestattet.

Durch die Umstellung der Wärmeversorgung können nach bisherigen Berechnungen jährlich rund 90.000 Liter Heizöl ersetzt werden. Damit wird der Einsatz von Heizöl bei der Wärmeversorgung dieser Gebäude entsprechend reduziert.

Traumhafter Blick auf den Stausee
Stausee Durlassboden
Blick auf das Biomasseheizwerk im Winter
Biomasseheizwerk Gerlos

E-Mobilität in der Zillertal Arena

In der Zillertal Arena werden an verschiedenen Standorten Elektrofahrzeuge eingesetzt. Dazu zählen ein elektrisches Transportfahrzeug am Fichtensee sowie Elektroautos für betriebliche Fahrten. In Wald-Königsleiten ergänzt das Mobilitätsprogramm e-BOB das Angebot. Während der Sommersaison stehen Gästen zudem E-Bikes für Ausflüge und Touren in der Region zur Verfügung.

E-Ladestationen bei den Bergbahnen in der Zillertal Arena:

  • Rosenalmbahn – Talstation Zell am Ziller: 8 Ladeplätze
  • Karspitzbahn – Talstation Zell am Ziller: 4 Ladeplätze
  • Isskogelbahn – Talstation Gerlos: 4 Ladeplätze
  • Dorfbahn Gerlos: 3 Ladestationen
  • Königsleiten: Bei der Dorfbahn Königsleiten stehen 4 E-Ladestationen in der Tiefgarage zur Verfügung. Zusätzlich befindet sich bei der Talstation eine Ladestation für E-Bikes. Beim KIG-Gebäude in Königsleiten gibt es weitere 6 E-Ladestationen, die rund um die Uhr zugänglich sind.
  • Krimml: 4 Ladestationen
Ein Mann steht vor einem E-Auto und hält das Ladekabel in der Hand
Anleitung: Bild mit Maus zoomen und schieben

Öffentlicher Nahverkehr

In den Orten der Zillertal Arena steht Gästen während der Wintersaison ein Skibussystem für die An- und Abreise zu den Bergbahnen zur Verfügung. Die Nutzung ist im Rahmen der geltenden Beförderungsbedingungen kostenlos. Die Arena Bergbahnen beteiligen sich an der Finanzierung des Skibusbetriebs und unterstützen damit die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ergänzend bieten die Skidepots der Bergbahnen die Möglichkeit, die Skiausrüstung direkt an den Talstationen aufzubewahren.

Auch im Sommer stehen verschiedene Mobilitätsangebote zur Verfügung: Mit der Zell-Gerlos TopCard können Gäste den Wanderbus zwischen Zell, Gerlos und Königsleiten sowie den elektrisch betriebenen Arena-Shuttle in Zell am Ziller kostenlos nutzen. Dieser verbindet umliegende Orte mit der Talstation der Rosenalmbahn.

In Wald, Königsleiten und Krimml ermöglicht das Guest Mobility Ticket die kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im SalzburgerLand während des Aufenthalts. Das Ticket gilt im Rahmen der jeweiligen Nutzungsbedingungen ganzjährig.

Einsatz von HVO-Kraftstoff in der Pistenpräparierung

Seit der Wintersaison 2024/25 setzen die Zeller Bergbahnen bei der Pistenpräparierung auf den alternativen Kraftstoff HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) anstelle von herkömmlichem Diesel. HVO kann aus aufbereiteten Rest- und Abfallstoffen wie gebrauchten Speiseölen und Fetten hergestellt werden und lässt sich in dafür freigegebenen Dieselmotoren ohne technische Umrüstung einsetzen.

Ein wesentlicher Vorteil liegt im Potenzial zur Reduktion von Treibhausgasemissionen. Je nach Rohstoffherkunft und Herstellungsverfahren können bei HVO über den gesamten Lebenszyklus des Kraftstoffs bis zu 90 % weniger Treibhausgasemissionen im Vergleich zu fossilem Diesel entstehen. Die tatsächliche Einsparung hängt von der Zusammensetzung und Herstellung des eingesetzten Kraftstoffs ab.

Im Herbst 2024 haben die Zeller Bergbahnen die Hälfte ihrer Treibstofflager auf HVO umgestellt. Trotz der höheren Kosten gegenüber herkömmlichem Diesel wurde damit eine konkrete Maßnahme umgesetzt, um die Treibhausgasemissionen der Pistenpräparierung zu verringern.

Digitale Schneehöhenmessung

Alle unsere Pistenfahrzeuge sind mit einem GPS-gestützten System zur digitalen Schneehöhenmessung ausgestattet. Die erfassten Daten ermöglichen eine bedarfsgerechte Beschneiung und gezielte Pistenpräparierung. Dadurch können der Wassereinsatz und die Betriebsstunden der Pistenfahrzeuge besser geplant und mögliche Schäden an der Vegetation reduziert werden.

Zillertaler Mobilitätsplan

Im Rahmen des Zillertaler Mobilitätsplans werden verschiedene Maßnahmen zur Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs im Zillertal geplant und umgesetzt. Ziel ist es, das Mobilitätsangebot auszubauen und die Anbindung der Region mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu verbessern. Zu den zentralen Maßnahmen zählen:

  • Ausweitung des Bus- und Bahnangebots zur Verbesserung der öffentlichen Verkehrsverbindungen.
  • Verkürzung der Fahrzeiten der Zillertalbahn durch geplante Verbesserungen der Bahninfrastruktur und des Betriebs.
  • Verbesserte Anbindung der Zillertal Arena durch den vorgesehenen Bahnhof Rohrberg in unmittelbarer Nähe zur Karspitzbahn.
  • Gästekarte als Fahrkarte: Geplante beziehungsweise bestehende Möglichkeiten zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel mit der Gästekarte im Rahmen der jeweiligen Gültigkeitsbedingungen.

Wald & Natur

Jedes Frühjahr unterstützen wir die Aufforstung entlang der Talabfahrt in Zell am Ziller. Dabei werden junge Tannen, Fichten, Rotbuchen und Erlen gepflanzt. Zusätzlich werden die Flächen des Skigebiets durch regelmäßige Flurreinigungsaktionen von Müll befreit.

Rekultivierung bei Pistenbauprojekten

Bei Pistenbauprojekten in der Zillertal Arena werden die örtlichen Gegebenheiten bereits in der Planung berücksichtigt. Im hochalpinen Gelände werden standorttypische Grassoden und Zwergstrauchheiden abgetragen, zwischengelagert und nach Abschluss der Bauarbeiten wieder eingebracht. Ziel ist es, die betroffenen Flächen zu rekultivieren und das landschaftstypische Erscheinungsbild möglichst wiederherzustellen.

Die Planung erfolgt unter Einbindung von Fachplanern für Geologie, Hydrologie und Geotechnik sowie Sachverständigen für alpinen Skilauf und Pistensicherheit. In Zell am Ziller werden die Projekte gemeinsam mit dem langjährigen Partner Neuhauser Erdbau & Transporte umgesetzt.

Beleuchtung Talabfahrt

Die Talabfahrt in Zell am Ziller zählt zu den längsten Talabfahrten Österreichs und verfügt über eine LED-Beleuchtungsanlage für den Winterbetrieb. Bei der Planung wurden unter anderem Kontrastverhältnisse und Schattenbildung berücksichtigt. Zum Einsatz kommt LED-Licht mit einer Farbtemperatur von rund 3.000 bis 4.000 Kelvin.

Wiesenalm Zell am Ziller

Bei der Wiesenalm in Zell am Ziller kommen verschiedene Systeme zur Wärme- und Energieversorgung zum Einsatz. Neben einer Pelletsheizung wird die Abwärme der Getriebe der Rosenalm- und Karspitzbahn in Kombination mit einer Wärmepumpe für die Heizung und Warmwasserbereitung genutzt.

Ein Teil des benötigten Stroms wird durch die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Talstation der Rosenalmbahn erzeugt. Der zusätzliche Strombedarf wird durch Strombezug von der TIWAG (Tiroler Wasserkraft AG) gedeckt.

Umbrella Gerlos

Die neu errichtete Umbrella Bar in Gerlos liegt am Moseltret und bietet einen Panoramablick auf Gerlos und die Reichenspitzgruppe. Sie ist mit Skiern, dem Skibus oder zu Fuß erreichbar.

Für die Wärmeversorgung des Gebäudes werden Solarenergie und Biomasse eingesetzt. Damit kommen zwei unterschiedliche Energiequellen für die Beheizung zum Einsatz.

Regionale Küche und ausgzeichnete Betriebe

Zahlreiche Gastronomiebetriebe in der Zillertal Arena setzen auf regionale Zutaten und traditionelle Gerichte. Einige Betriebe sind Mitglied der Initiativen „Bewusst Tirol“ und „Tiroler Wirtshäuser“ oder tragen die Qualitätskennzeichnung „AMA GENUSS REGION“.

Dazu zählen unter anderem das Landgut Zapfenhof, das Wellness- & Genießerhotel Theresa, das Restaurant Erbhofa, das Alpenwohlfühlhotel Dörflwirt, das Hotel Gaspingerhof, das Hotel Schönruh, der Gasthof Bräu, das Restaurant Schulhaus Tirol sowie die Hochzeller Käsealm.

Folgende Unterkunftsbetriebe in der Zillertal Arena sind nach den vorliegenden Angaben mit dem Österreichischen Umweltzeichen und/oder dem EU Ecolabel ausgezeichnet:

  • DasPosthotel, Zell am Ziller
  • MalisGarten Green Spa Hotel, Zell am Ziller
  • Appartements Hochfeldhof, Rohrberg
  • Biohotel Castello, Königsleiten
  • Hotel Ronach, Königsleiten
  • Hotel Post Krimml, Krimml

Die beiden Umweltzeichen basieren auf festgelegten Vergabekriterien. Die jeweilige Zertifizierung bezieht sich auf die im Zertifikat ausgewiesenen Leistungen und den entsprechenden Geltungsbereich.

Blick auf das Posthotel
©Posthotel GmbH | Zillerseasons in 6280 Zell am Ziller
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