Der erzeugte Strom wird nach Möglichkeit direkt für den Betrieb und die Infrastruktur der Bergbahn genutzt. Strom, der vor Ort nicht benötigt wird, wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist.
Auf diese Weise kann die erzeugte Sonnenenergie sowohl direkt am Standort genutzt als auch über das öffentliche Stromnetz zur Verfügung gestellt werden.
Die beiden VERBUND-Kraftwerke in Gerlos und Zell am Ziller erzeugen gemeinsam rund 347,3 GWh Strom pro Jahr. Davon entfallen jährlich rund 27 GWh auf das Speicherkraftwerk Funsingau, das bereits seit 1968 in Betrieb ist. Die Stromerzeugung erfolgt durch Wasserkraft und trägt zur regionalen Energieversorgung bei.
Ein weiteres Projekt im Bereich der Energieversorgung ist das Wasserkraftwerk Krummbachtal, das sich seit 2026 im Bau befindet und voraussichtlich im Frühjahr 2027 in Betrieb genommen wird. Mit einer geplanten Jahresproduktion von rund 4,6 GWh sollen künftig gemeinsam mit den bestehenden Photovoltaikanlagen rechnerisch rund 75 % des jährlichen Strombedarfs der Schilift-Zentrum-Gerlos GmbH gedeckt werden. Die tatsächliche Stromerzeugung und der Deckungsanteil hängen unter anderem von den jeweiligen Betriebs- und Erzeugungsbedingungen ab.
Biomasseheizwerk Gerlos
Das Biomasseheizwerk Gerlos versorgt seit 2013 rund 80 % der Haushalte in Gerlos sowie die Isskogelbahn und Dorfbahn mit Wärme aus regionalem Holz. Ergänzend dazu wurden die Tennishalle sowie die Mitarbeiterhäuser Arena und Almhof mit einer eigenen Pelletsheizanlage ausgestattet.
Durch die Umstellung der Wärmeversorgung können nach bisherigen Berechnungen jährlich rund 90.000 Liter Heizöl ersetzt werden. Damit wird der Einsatz von Heizöl bei der Wärmeversorgung dieser Gebäude entsprechend reduziert.
In der Zillertal Arena werden an verschiedenen Standorten Elektrofahrzeuge eingesetzt. Dazu zählen ein elektrisches Transportfahrzeug am Fichtensee sowie Elektroautos für betriebliche Fahrten. In Wald-Königsleiten ergänzt das Mobilitätsprogramm e-BOB das Angebot. Während der Sommersaison stehen Gästen zudem E-Bikes für Ausflüge und Touren in der Region zur Verfügung.
E-Ladestationen bei den Bergbahnen in der Zillertal Arena:
In den Orten der Zillertal Arena steht Gästen während der Wintersaison ein Skibussystem für die An- und Abreise zu den Bergbahnen zur Verfügung. Die Nutzung ist im Rahmen der geltenden Beförderungsbedingungen kostenlos. Die Arena Bergbahnen beteiligen sich an der Finanzierung des Skibusbetriebs und unterstützen damit die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ergänzend bieten die Skidepots der Bergbahnen die Möglichkeit, die Skiausrüstung direkt an den Talstationen aufzubewahren.
Auch im Sommer stehen verschiedene Mobilitätsangebote zur Verfügung: Mit der Zell-Gerlos TopCard können Gäste den Wanderbus zwischen Zell, Gerlos und Königsleiten sowie den elektrisch betriebenen Arena-Shuttle in Zell am Ziller kostenlos nutzen. Dieser verbindet umliegende Orte mit der Talstation der Rosenalmbahn.
In Wald, Königsleiten und Krimml ermöglicht das Guest Mobility Ticket die kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im SalzburgerLand während des Aufenthalts. Das Ticket gilt im Rahmen der jeweiligen Nutzungsbedingungen ganzjährig.
Ein wesentlicher Vorteil liegt im Potenzial zur Reduktion von Treibhausgasemissionen. Je nach Rohstoffherkunft und Herstellungsverfahren können bei HVO über den gesamten Lebenszyklus des Kraftstoffs bis zu 90 % weniger Treibhausgasemissionen im Vergleich zu fossilem Diesel entstehen. Die tatsächliche Einsparung hängt von der Zusammensetzung und Herstellung des eingesetzten Kraftstoffs ab.
Im Herbst 2024 haben die Zeller Bergbahnen die Hälfte ihrer Treibstofflager auf HVO umgestellt. Trotz der höheren Kosten gegenüber herkömmlichem Diesel wurde damit eine konkrete Maßnahme umgesetzt, um die Treibhausgasemissionen der Pistenpräparierung zu verringern.
Im Rahmen des Zillertaler Mobilitätsplans werden verschiedene Maßnahmen zur Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs im Zillertal geplant und umgesetzt. Ziel ist es, das Mobilitätsangebot auszubauen und die Anbindung der Region mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu verbessern. Zu den zentralen Maßnahmen zählen:
Bei Pistenbauprojekten in der Zillertal Arena werden die örtlichen Gegebenheiten bereits in der Planung berücksichtigt. Im hochalpinen Gelände werden standorttypische Grassoden und Zwergstrauchheiden abgetragen, zwischengelagert und nach Abschluss der Bauarbeiten wieder eingebracht. Ziel ist es, die betroffenen Flächen zu rekultivieren und das landschaftstypische Erscheinungsbild möglichst wiederherzustellen.
Die Planung erfolgt unter Einbindung von Fachplanern für Geologie, Hydrologie und Geotechnik sowie Sachverständigen für alpinen Skilauf und Pistensicherheit. In Zell am Ziller werden die Projekte gemeinsam mit dem langjährigen Partner Neuhauser Erdbau & Transporte umgesetzt.
Die Talabfahrt in Zell am Ziller zählt zu den längsten Talabfahrten Österreichs und verfügt über eine LED-Beleuchtungsanlage für den Winterbetrieb. Bei der Planung wurden unter anderem Kontrastverhältnisse und Schattenbildung berücksichtigt. Zum Einsatz kommt LED-Licht mit einer Farbtemperatur von rund 3.000 bis 4.000 Kelvin.
Bei der Wiesenalm in Zell am Ziller kommen verschiedene Systeme zur Wärme- und Energieversorgung zum Einsatz. Neben einer Pelletsheizung wird die Abwärme der Getriebe der Rosenalm- und Karspitzbahn in Kombination mit einer Wärmepumpe für die Heizung und Warmwasserbereitung genutzt.
Ein Teil des benötigten Stroms wird durch die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Talstation der Rosenalmbahn erzeugt. Der zusätzliche Strombedarf wird durch Strombezug von der TIWAG (Tiroler Wasserkraft AG) gedeckt.
Die neu errichtete Umbrella Bar in Gerlos liegt am Moseltret und bietet einen Panoramablick auf Gerlos und die Reichenspitzgruppe. Sie ist mit Skiern, dem Skibus oder zu Fuß erreichbar.
Für die Wärmeversorgung des Gebäudes werden Solarenergie und Biomasse eingesetzt. Damit kommen zwei unterschiedliche Energiequellen für die Beheizung zum Einsatz.
Dazu zählen unter anderem das Landgut Zapfenhof, das Wellness- & Genießerhotel Theresa, das Restaurant Erbhofa, das Alpenwohlfühlhotel Dörflwirt, das Hotel Gaspingerhof, das Hotel Schönruh, der Gasthof Bräu, das Restaurant Schulhaus Tirol sowie die Hochzeller Käsealm.
Folgende Unterkunftsbetriebe in der Zillertal Arena sind nach den vorliegenden Angaben mit dem Österreichischen Umweltzeichen und/oder dem EU Ecolabel ausgezeichnet:
Die beiden Umweltzeichen basieren auf festgelegten Vergabekriterien. Die jeweilige Zertifizierung bezieht sich auf die im Zertifikat ausgewiesenen Leistungen und den entsprechenden Geltungsbereich.